
Aktuelles
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ANKÜNDIGUNG: 30.5.2026: Seminar für Jungjäger – Die Anschaffung des ersten Jagdhundes
Der JGHV Landesverband NRW bietet Jungjägern und Erstlingsführernein Einführungsseminar in das Jagdhundewesen: Von der geeigneten Rasse über die Ausbildung, Prüfung und den jagdlichen Einsatz erhältman einen umfassenden Überblick über alles Wissenswerte rund um denJagdhund. https://jkv-nrw.de/Termine.php
Anmeldung und weitere Informationen über: info@jkv-nrw.de und Flyer.
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VJP am 21.3.2026
Bei besten Wetter- und Revierbedingungen konnten wir unsere VJP erfolgreich durchführen – einmal mehr zeigte sich dabei, wie nah Suchenglück und Suchenpech beieinanderliegen. Während einige Hunde ihre Anlagen optimal präsentieren konnten, hatten andere noch Schwierigkeiten mit den Anforderungen und möglicherweise auch mit den Wildverhältnissen. Dabei darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich um sehr junge Hunde handelt, die sich weiterentwickeln und wertvolle Erfahrungen sammeln müssen. Beim nächsten Anlauf werden sie die Prüfungsfächer sicherlich deutlich souveräner meistern.
Den Suchensieg konnte die KlM-Hündin „Pepper von der Hirschwiese“ mit ihrem Führer Arndt Körner mit 71 Punkten und sichtlaut erringen. Damit sicherte sie sich zugleich den Willi-Schumacher-Wanderpreis für den besten Hund der Prüfung. Punktgleich folgte „Biggi vom Jabachtal“ (DK) mit ihrer Führerin Anita Lerche auf dem zweiten Platz. Aufgrund ihres höheren Alters und der Bewertung im Laut mit „fraglich“ wurde sie hinter dem Erstplatzierten eingeordnet.
Alle weiteren Platzierungen sind hier abrufbar und hier geht es zu den Bildern der Prüfung.
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BITTE TEILNEHMEN!
WAUG-Studie - Wissenschaftliche Analyse der Unterbringung von Gebrauchshunden
Das WAUG-Projekt ist ein gemeinsames Projekt der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg und der Freien Universität Berlin und untersucht die Hypothese, dass einsatzfähige Polizei-, Rettungs- oder Jagdhunde sich nach Einsatz oder Training in ihrer gewohnten Transportbox im stehenden Fahrzeug über einen individuellen zeitlichen Rahmen erholen ohne Stress, Leiden und/oder Beschwerden davonzutragen.
Dieser Fragebogen ist Teil des interdisziplinären Projektes und richtet sich ausschließlich an einsatzfähige Hundeführer*innen, die einen aktuell geprüften und einsatzfähigen Hund regelmäßig führen.
Ziel der Erhebung ist es zu untersuchen, ob und unter welchen Bedingungen sich einsatzfähige Hunde während der Wartezeiten im stehenden Fahrzeug erholen können.
Im Fokus stehen dabei:-
die Bedingungen der Unterbringung im stehenden Fahrzeug
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das Verhalten des Hundes während der Wartezeit
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Anzeichen von Entspannung, Erholung oder Stress
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die subjektive Einschätzung der Hundeführer*innen
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Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig und anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben, die Rückschlüsse auf einzelne Personen, Dienststellen oder Organisationen zulassen.
Zur Umfrage gelangen Sie hier: https://vetepi.limesurvey.net/898578?lang=de
Die aus dieser Studie gewonnenen Erkenntnisse betreffen uns alle! Helfen Sie daher mit und unterstützen Sie
das Projekt!
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Hundevorstellung für den Jungjägerkurs der KJS Rhein-Sieg am 15.3.2026
Mit dem Jagdschein erwirbt der Jungjäger nicht nur die Erlaubnis zur aktiven Jagdausübung, sondern auch den Sachkundenachweis für das Führen von Jagdhunden. Dazu gehört nicht nur, sich mit den verschiedenen Jagdhunderassen und ihren jeweiligen Einsatzgebieten auseinanderzusetzen, sondern auch ein tieferes Verständnis für das Jagdhundewesen zu entwickeln. Beim heutigen Termin stand daher vor allem die Praxis im Mittelpunkt. Neben einer Vorstellung einiger der gängigsten Jagdhunderassen konnten die Teilnehmer auch deren Arbeit im Revier erleben. Michael Trippe stellte die anwesenden Rassen anschaulich vor und erläuterte deren besondere Eigenschaften. Die anschließenden praktischen Vorführungen – beispielsweise Apportieren oder Vorstehen – zeigten, in welchen Bereichen die jeweiligen Hunde eingesetzt werden können. Gerade das Jagdhundewesen ist ein Bereich, den man am besten unmittelbar in der Praxis erlebt, um Zusammenhänge und Hintergründe wirklich zu verstehen. Lehrbücher vermitteln zwar die Grundlagen, doch viele Details erschließen sich erst im direkten Austausch mit erfahrenen Hundeführern und bei der Beobachtung der Hunde bei der Arbeit.
Den erschienenen Gespannen gilt daher unser herzlicher Dank dafür, dass sie sich die Zeit genommen haben, ihre Hunde vorzustellen und ihr Wissen mit den Jungjägern zu teilen – auch das ist keineswegs selbstverständlich.
Wie immer, gibt es natürlich wieder einige Eindrücke in Bildern.
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Bringtreue 14.2.2026
Alljährlich beginnt unsere Prüfungssaison mit der Bringtreueprüfung, die - eigentlich - "keine große Sache" sein sollte... Dass sie aber dennoch nicht unterschätzt werden darf, hat unsere BTR am Valentinstag gezeigt. Von den drei angetretenen Gespannen, die bislang sauber gearbeitet hatten, zog es eine Hündin vor ausgiebig zu stöbern, während die zweite sich unmotiviert angesichts des Rotrocks zeigte. Der dritte im Bunde, Skotty vom Wachtberger Ländchen, LR, mit seinem Führer Franz Helbig musste also abliefern, um die Nullrunde zu vermeiden! Und das haben sie auch getan! Zwar gelang es nicht auf Anhieb, aber noch gut innerhalb der erlaubten 20 Minuten! Waidmannsheil, lieber Franz und Skotty zu euer Leistung! Unabhängig vom durchwachsenen Ergebnis, haben wir die Prüfung gemütlich abgeschlossen und noch herzlich über Dies und Das gelacht. Hier ein paar Bilder dazu...
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Brauchbarkeit § 8: Stöbern A + B 17./18.10.2025
Dass eine Stöberprüfung nicht "mal eben so" gemacht ist, hat sich bei unseren beiden Stöber-Terminen gezeigt: Die BPO fordert ein Maß an Grundgehorsam, eine selbständige Stöberleistung mit zwingend Wildkontakt und Lautnachweis sowie eine bestandene Anschneideprüfung.
Drei von sechs angetretene Gespanne konnten diese Anforderungen bei besten Revierbedingungen erfüllen und damit ihre Eignung für den Einsatz auf Stöberjagden nachweisen. Für die anderen drei Gespanne hat es leider nicht gereicht, aber die noch jungen Hunde können mit wachsenden Erfahrungen beim nächsten Mal sicher eine bessere Leistung abrufen.
Wir gratulieren sehr herzlich:
- Daphne Rheinländer, DW, mit Führer Klaus Havertz (Standschnaller)
- Jette vom Forsthaus Ehu, Dt.Br., mit Ulrich Röcker (Standschnaller)
- Bounty vom Bögger Kamp, KlM, mit Philipp Töllner (mit Führerbegleitung)
Waidmannsheil euch Dreien für die anstehende Jagdsaison!
Zu den Bildern...
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VGP ÜF am 27./28.9.2025: Ole war der Größte!
Zwei arbeitsreiche Tage liegen hinter den vier zur VGP angetretenen Gespannen: Bei besten Wetter- und Revierbedingungen galt es die anspruchsvollen Aufgaben einer VGP zu absolvieren. Traditionell ging es nach der Begrüßung mit dem Fuchshindernis und den Waldfächern los, ehe nach einem gemeinsamen Mittagessen die Wasserarbeit auf dem Programm stand. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir leider einen DD auf der Kaninchenschleppe verloren. Für die drei übrigen Gespanne ging der erste Tag erfolgreich zu Ende und am Sonntagmorgen wurden wir von herbstlichem Morgennebel im hervorragend besetzten Feldrevier begrüßt. In beiden Gruppen haben die Hunde wunderbare Vorstehbilder und -manieren gezeigt, ebenso wurden die Gehorsamsfächer souverän absolviert.
Als Senkrechtstarter hat sich Oli vom Weiher "Ole", KlM, entpuppt, der mit seinem Führer Wolfgang Tüxsen und beeidruckenden 324 Punkten im I. Preis eine tolle Prüfung abgelegt und als Suchensieger alle Wanderpreise für sich entschieden hat!
Erfolgreich waren auch
- Cobra vom Karlswald "Trulla", DD, mit Karin Alperth und 320 Punkten im I. Preis sowie
- Leo II vom Liether-Moor, DD, mit Christoph Rimke und 286 Punkten im III. Preis.
Wir haben zwei tolle Tage mit guter Stimmung in beiden Gruppen verbracht und bedanken uns herzlich bei den Revierinhabern für ihre Gastfreundschaft, den Richtern für ihre Zeit und das gute Auge sowie Clemens Deimann für die hervorragende Verpflegung!
Allen Gespannen ein herzliches Waidmannsheil zur bestandenen VGP und viel Freude auf der Jagd!
Zu den Bildern...
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Myxomatose beim Feldhasen hat sich etabliert
Leider scheint sich der Myxomatose-Erreger auch beim Feldhasen etabliert zu haben. Dies erfordert von der Jägerschaft besondere Schutz- und Hygienemaßnahmen. Im Interview mit dem DJV erläutert Dr. Luisa Fischer, Leiterin der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildtiermanagement NRW, die Entwicklung des Virus und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen.
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ASP in NRW
Der Ausbruch der ASP in NRW betrifft auch uns als Jäger und Hundeführer, insbesondere jetzt in den Sommermonaten wärehnd der Prüfungsvorbereitungen. Umso wichtiger ist es, die hierzu erlassenen Hygienemaßnahmen penibel einhalten, um so eine weitere Ausbreitung zu vermeiden.
Das LAVE hat auf seinen Seiten ausführliche Informationen zur Verfügung gestellt, die wir unbedingt berücksichten sollten. Hier sind nicht nur die tagesaktuellen Fundzahlen zu finden, sondern auch Handlungsanleitungen beim Auffinden toter Wildschweine.